Transport & Fortbewegung

Thailand bietet dir eine Vielzahl an Fortbewegungsmitteln und das Herumreisen gestaltet sich daher als recht einfach. Meistens können die Verbindungen auch sehr kurzfristig gebucht werden. 

Buchung von Tickets

Tickets können an den Busbahnhöfen, Fährhäfen und Bahnhöfen erworben werden.
Unkompliziert und im Voraus kann man auch online über die Website 12go.asia Tickets buchen. 12go.asia fungiert als Vermittler der Anbieter und man kann die Verbindungen und Buchungsklassen super vergleichen, da alles sehr übersichtlich aufbereitet ist. Auf der Website ist es auch möglich Bewertungen der Unternehmen einzusehen, was die Entscheidung für ein Busunternehmen erleichtern kann. Einige Anbieter bieten auch die Möglichkeit von Kombitickets wie z.B. Fähre+Bus, wenn man über Wasser und Land an den nächsten Ort reist.
Wir konnten keine oder nur minimalste Preisunterschiede zum Kauf direkt beim Anbieter feststellen und haben sehr gute Erfahrungen mit 12go.asia gemacht. 
Meistens müssen die erworbenen Tickets vor Ort, vor dem Boarding von Bus, Fähre etc., noch in ein echtes Ticket getauscht werden. Manchmal wird dabei erst der Sitzplatz zugewiesen und bei längeren Fahrten kann man auch erfragen, ob man neben einem Mann oder einer Frau sitzen wird, was vor allem für alleinreisende Frauen interessant sein kann. 

Katinsky Tipp: checke am besten bereits bei Buchung wie viel Gepäck im Preis inkludiert ist, da auch Busse und Fähren Obergrenzen haben können.

Bus

Für die Fahrt im Fernverkehr mit Bussen gibt es einige Anbieter, die sich nicht groß voneinander unterscheiden und es wird in den Kategorien „Standard“, „Express“ und „VIP“ eingeteilt. Beste Klasse ist die VIP Klasse mit großzügigen Massagesesseln, die sich sogar umlegen lassen und sehr viel Beinfreiheit bieten. Bei VIP Bussen ist auch manchmal Essen bzw. Snacks inkludiert. 

In der nächstniedrigen Variante „Express Bus“ hat man auch sehr viel Beinfreiheit (mehr als in der Economy Class im Flugzeug) und man kann die Stühle umlegen. 

In der Standard Klasse ist es um einiges enger und die Stuhllehnen lassen sich nicht so weit umlegen, deswegen ist es auch die günstigste Klasse. 

Fähre

Für Strecken vom Festland zu Inseln oder zwischen Inseln bieten sich Fähren an. Die Kategorien der Boote unterscheiden sich im Komfort und der Geschwindigkeit. Gängige Kategorien sind das klassische „Ferry Boat“ oder das schnellere „Speedboat“. Schau vor der Buchung auch immer von und an welchem Fährhafen das Boot verkehrt, da größere Inseln mehrere Häfen haben können und man sonst noch eine teurere Taxifahrt in die Unterkunft auf sich nehmen muss. 

Zug

Thailand hat auch ein gut ausgebautes Zugnetz, was vor allem Städte miteinander verbindet und diese Website ist hilfreich für weitere Informationen. Züge haben wir auf unserer Reise jedoch nicht in Anspruch genommen. 

Inlandsflüge

Da Thailand mit 1650 km ein recht langgezogenes Land ist, bieten sich auch Inlandsflüge an, wenn man Zeit sparen möchte. Flüge werden bei lokalen Airlines meistens günstig angeboten und die Hauptverkehrsrouten mehrmals täglich frequentiert. Wenn man nicht gerade in der Hochsaison unterwegs ist, kann man Flüge auch sehr kurzfristig buchen. Bekannte Fluglinien für Inlandsflüge in Thailand sind: AirAsia, Nok Air, Bangkok Airways, Vietjet Air.  

Moped

Wie auch sonst überall in Südostasien, gibt es Roller wie Sand am Meer. Es ist für Einheimische das Verkehrsmittel Nummer 1 und auch als Reisender kann man sich sehr einfach einen Roller mieten. Der große Vorteil ist, dass man komplett flexibel auch an entlegenere Abschnitte kommt und nicht auf Taxis oder Grabs (Pendant von Uber) angewiesen ist. So ganz ungefährlich ist das Fahren mit dem Moped natürlich nicht, da der Verkehr in Thailand nicht mit Österreich zu vergleichen ist und auch die Straßen, vor allem bei Regen, glatt sein können. 

Rein rechtlich ist das Fahren eines Mopeds in Thailand nur mit einem internationalen Führerschein der Klasse A erlaubt, da die meisten Mopeds dort einen Hubraum von 110ccm und mehr haben. Überprüft wird das von den Moped-Verleihern selten, kann jedoch zu großen Problemen bei Unfällen führen. Dies ist ein Hinweis unsererseits, also bitte informiere dich genau über geltende Bestimmungen. 

Wenn du dir ein Moped leihen möchtest, kontrolliere den Zustand des Fahrzeugs detailliert und mache Fotos davon. Etwaige neue Schäden sind nämlich vom Mieter zu bezahlen, da die Roller nicht versichert sind. 

Meistens fragen die Rollerverleiher nach einer Kaution. Falls der Reisepass gefordert wird, versuche stattdessen einen Geldbetrag in bar als Kaution zu hinterlegen.  

Bangkok Taxi / Grab / Tuk Tuk

Bangkok verfügt über ein öffentliches Verkehrsnetz (Schwebebahn und Bus), womit wir uns jedoch nicht im Detail auseinandergesetzt haben, da wir es nicht praktikabel fanden. 

 

Ansonsten ist es üblich, sich mit Taxis fortzubewegen. Vor Ort gibt es unterschiedliche Taxiunternehmen und wir haben die besten Erfahrungen mit den gelb/grünen Taxis gemacht. Fahrten mit Taxameter sind mit Abstand am günstigen (Startpreis 35 Baht + 5 Baht pro gefahrenen Kilometer), obwohl man sehr drauf beharren muss, dass der Taxifahrer den auch einschaltet und nicht auf einen Festpreis besteht. Auch bei längeren Distanzen oder wenn man mal im Verkehr feststeckt, steigt man mit dem Taxameter Preis am besten aus. Einige Taxis haben ihren Taxameter manipuliert, was auffällt, wenn der Betrag pro Kilometer auf einmal in die Höhe schnellt. Bei den gelb/grünen Taxis war dies aber nie der Fall und auch die Taxifahrer waren angenehm. 

 

Eine Ausnahme für den Festpreis würden wir für die Fahrt von und zum Flughafen nennen, da es für diese lange Distanz durchaus Sinn macht einen Festpreis auszuhandeln. In der Regel sind das ca. 400 Baht vom Flughafen in die Innenstadt. 

 

In Asien weit verbreitet ist der Anbieter Grab, sozusagen das Pendant zu Uber, womit man Taxis vorbestellen kann und einen Festpreis (schwankt je nach Nachfrage) angezeigt bekommt. Grab bietet auch Mopedtaxis (man sitzt hinten am Moped, mal mit mal ohne Helm) oder Essenslieferungen an. Die App Grab ist auch praktisch um ein Gefühl für den Fahrpreis zu bekommen. 

 

In Bangkok verkehren auch Tuk Tuks, die man jedoch nicht mit denen in Indien vergleichen kann, da sie als Attraktion gelten und teurer als ein Taxi sind. Eine Fahrt durch Bangkoks Straßen in einem Tuk Tuks sollte man aber trotzdem nicht verpassen um das Gewusel auf den Straßen der Stadt hautnah zu erleben. 

Andere Standorte Taxi / Grab / Tuk Tuk 

Wir dachten nach Bangkok hätten wir die Transportmöglichkeiten raus und sind für die weiteren Standorte gewappnet. Aber diese variieren von Region zu Region und wir haben auf Koh Samui schnell gemerkt, dass nur Festpreise pro Person verhandelt werden. Es ist auch durchaus üblich, dass der Taxifahrer am Weg noch weitere Passagiere für dieselbe Richtung einsteigen lässt. 

 

Auf Koh Phangan kannten wir die Festpreisthematik schon, aber haben zum ersten Mal die umgebauten Pick-ups gesehen, auf deren mit Bänken umgebaute Ladeflächen ca. 12 Personen passen und das Gepäck auf das Dach gehievt wird. Da wird es dann etwas eng aber es ist eine gute Möglichkeit um von A nach B zu kommen. 

 

In Chiang Mai gab es normale Taxis, sowie Grabs und zusätzlich Pick-up-ähnliche Sammeltaxis, die speziell für Ausflüge oder längere Strecken super sind. 

 

Nach einigen Standorten haben wir gemerkt, dass es am besten ist einfach alle Transportmöglichkeiten durchzuprobieren und dabei die passendste für dich herauszufinden.